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(Zahnerhaltende Operationen: Wurzelspitzenresektion, Zahntransplantation)

SEHR GEEHRTE BESUCHERIN! SEHR GEEHRTER BESUCHER!

 
Nicht immer muss ein schmerzender Zahn gleich entfernt werden. Die moderne Kieferchirurgie bietet eine Vielzahl von Methoden um einen anscheinend hoffnungslos zerstörten oder beherdeten Zahn zu retten und ihn wieder seiner Funktion zuzuführen bzw. als Stützpfeiler für eine Krone, Brücke oder Teilprothese verwenden zu können. Die Methode der Wahl ist die sogenannte

 
Wurzelspitzenresektion/Kieferzysten-Operation:

 
In Lokalanästhesie wird das Zahnfleisch um den betreffenden Zahn weggeklappt und die eitrige Wurzelspitze und der entzündete Knochen mit einer Fräse entfernt. Die Wurzelkanäle werden neuerlich gereinigt, desinfiziert und mit einem Wurzelstift dicht verschlossen. Das Zahnfleisch wird vernäht. Hat die Eiterung der Wurzelspitze bereits sehr viel Kieferknochen zerstört sollte zur Verbesserund der Heilungs-Chancen synthetischer Kunstknochen eingesetzt werden.

Nach der Operation treten für einige Tage mäßige bis starke Schwellungen auf, abhängig von der Position des resezierten Zahnes. Faustregel: je weiter hinten ein Zahn reseziert wird umso stärker die Schwellung. Unmittelbar nach der Operation sollte die Operationsstelle mit Eisbeuteln oder CoolPacks gekühlt werden um die Schwellung möglichst gering zu halten.

Ablauf der Operation in Bildern:

 Die Wurzelspitzenresektion an einem oberen Scheidezahn

 Wurzelspitzenresektion und Zystenoperation mit Knochenaufbau an einem rechten unteren Backenzahn

 
Zahntransplantation:

Da die ersten Backenzähne (Sechser) mit dem sechsten Lebensjahr durchbrechen und gerade in diesem Alter die Mundhygiene sehr oft vernachlässigt wird sind auch die Sechser sehr häufig die am stärksten zerstörten Zähne und meist schon wurzelbehandelt. Wenn nun ein Sechser ein eitriges Granulom entwickelt UND ein Weisheitszahn zu wenig Platz hat, kann man den Sechser entfernen und stattdessen den gesunden Weisheitszahn an seine Position verpflanzen.

Wenn die Operation zwischen dem 19. und 22. Lebensjahr durchgeführt wird hat die Weisheitszahntransplantation eine 95% ige Erfolgschance.

Weisheitszahn-Operation:

Sehr häufig kommt es vor dass die dritten Backenzähne (= Weisheitszähne) zu wenig Platz im Ober- und/oder Unterkiefer haben und mit dem 18.-21. Lebensjahr daher überhaupt nicht oder nur unvollständig durchbrechen können und somit keine Kaufunktion haben. 

Oft liegen die Weisheitszähne schon während der Entwicklung im Kiefer statt senkrecht horizontal und können sich dadurch selbst bei ausreichendem Platzangebot im Kiefer nicht in die Zahnreihen einordnen.

Wenn daher akute oder chronische Beschwerden auftreten müssen Weisheitszähne chirurgisch entfernt werden. Wenn keine Beschwerden auftreten ist eine Entfernung nicht notwendig jedoch sollten die Weisheitszähne in diesem Fall zumindest alle 2 Jahre mit einem Röntgen kontrolliert werden.

Gefahren und Risiken bei kieferchirurgischen Eingriffen: 

Nervenverletzung: 

bei allen Operationen im Unterkiefer-Seitzahnbereich (besonders bei Weisheitszahnoperationen aber auch bei Zystenoperationen und Setzen von Zahnimplantaten) besteht die Gefahr, dass der Unterkieferhauptnerv zeitweilig oder für immer verletzt wird. Das Resultat ist ein zeitweiliger oder immerwährender teilweiser oder vollständiger Gefühlsverlust einer Hälfte der Unterlippe (d.h. die betroffene Hälfte der Unterlippe ist leicht bis vollständig "bamstig" als ob die Wirkung der Spritze auf Dauer anhält.)

Der Zungennerv kann auf die gleiche Weise betroffen sein (halbe Zunge ist taub).

Durch sorgfältige Operationstechnik und digitale Röntgenkontrollen während der Operation kann diese Komplikation jedoch weitestgehend vermieden werden.

 

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Ihr Dr. Angelo C. Trödhan
Kontakt: troed@aon.at

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In den Hohlraum den die Kieferzyste im Kieferknochen verursacht hat wird ein künstliches Knochentranplantat eingesetzt

Kiefer mit Zyste: Opartion mit Knochenaufbau

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